Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zeigte im dritten Quartal 2009 erste Aufwärtstendenzen. Das betraf vor allem Asien. China setzte sein Wachstum fort. Japan machte leichte Fortschritte. In Europa scheint der Abwärtstrend ebenfalls gestoppt zu sein; dies gilt auch für Deutschland. Nach vorläufigen Berechnungen des Kieler Institutes für Wirtschaftsforschung (IfW) sinkt das weltweite Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2009 um 1,2% (Vorjahr: +3,2%).

Für das internationale Geschäft von GILDEMEISTER sind der US-Dollar, der chinesische Renminbi und der japanische Yen von besonderer Bedeutung. Die Devisenkurse der für uns wichtigen Währungen veränderten sich im dritten Quartal 2009 wie folgt: Der US-Dollar verlor gegenüber dem Euro weiter an Wert. Der Mittelwert lag mit 0,70 Euro über dem Vergleichswert des Vorjahres (0,66 Euro). Der chinesische Renminbi verlor im Vergleich zum Euro ebenfalls an Wert: Am Quartalsende lag der Wechselkurs bei 10,09 Renminbi (30.09.2009). Der japanische Yen schloss das dritte Quartal mit einem Wert von 134,96 Yen (30.09.2009). Der Durchschnittskurs lag bei 133,89 Yen (Vorjahresquartal: 161,83 Yen). Dies bedeutet einen Margenverlust seit Jahresbeginn für unsere Produkte von rund 5,6% beim Dollar und Renminbi sowie von 3,5% beim Yen.

Quellen: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, München
Institut für Weltwirtschaft (ifW), Kiel