Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verlief im ersten Halbjahr 2009 aufgrund des weltweiten Konjunkturabschwungs stark rückläufig. Auch Asien war davon betroffen. China konnte sein Wachstum nur gebremst fortsetzen. Japan bekam die Folgen der Krise besonders extrem zu spüren. In Europa geriet die Konjunktur erheblich ins Stocken. Der Negativtrend in Deutschland war ebenfalls sehr ausgeprägt. Nach vorläufigen Berechnungen des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) sank das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 0,8% gegenüber dem Vorquartal.

Für das internationale Geschäft von GILDEMEISTER sind der US-Dollar, der chinesische Renminbi und der japanische Yen von besonderer Bedeutung. Die Devisenkurse der für uns wichtigen Währungen veränderten sich im zweiten Quartal 2009 wie folgt: Der US-Dollar verlor gegenüber dem Euro an Wert. Der Mittelwert lag mit 0,73 Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres (0,64 Euro). Gegenüber dem chinesischen Renminbi bewegte sich der Euro zunächst seitwärts, wurde dann aber zunehmend stärker. Zum Ende des zweiten Quartals lag der Wechselkurs bei 9,65 Renminbi (30.06.2009). Die japanische Währung gab gegenüber dem Euro weiter nach. Am 1. April kostete ein Euro 130,86 Yen; er schloss das zweite Quartal mit einem Wert von 135,51 Yen (30.06.2009). Der Durchschnittskurs lag bei 132,54 Yen (Vorjahresquartal: 162,89 Yen). Dies bedeutet einen durchschnittlichen Margenverlust für unsere Produkte von 2,3% sowohl im Dollar-Raum als auch im asiatischen Raum.

Quellen:Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin;
ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, München;
Institut für Weltwirtschaft (IFW), Kiel

Grafik:Devisenkursentwicklung Euro zum US-dollar und Yen