Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verlief im ersten Quartal 2009 stark rezessiv. Auch Asien geriet in den Sog des allgemeinen Konjunkturabschwungs. China setzte sein Wachstum zunächst gebremst fort. Japan wurde besonders von der Krise erfasst. Europas Wirtschaft geriet erheblich ins Stocken. Das traf insbesondere auf Deutschland zu. Nach vorläufigen Berechnungen des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) sank das Bruttoinlandsprodukt um 1,4% gegenüber dem Vorquartal.
Für das internationale Geschäft von GILDEMEISTER sind der US-Dollar, der chinesische Renminbi und der japanische Yen von besonderer Bedeutung. Die weiterhin schwache Entwicklung des Euro prägte im ersten Quartal 2009 die Devisenkurse der für uns wichtigen Währungen: Der US-Dollar gewann gegenüber dem Euro weiter an Wert. Er startete am 2. Januar mit 0,72 Euro, erreichte seinen Höchststand bei 0,80 Euro (04.03.2009) und beendete das Quartal mit einem Kurs von 0,75 Euro (31.03.2009). Gegenüber dem chinesischen Renminbi zeigte sich der Euro weiter im Abwärtstrend. Am 31. März lag der Wechselkurs bei 9,09 Renminbi. Die japanische Währung startete mit 126,64 Yen in das Jahr 2009. Am 23. Januar war sie mit 113,65 Yen am höchsten bewertet und schloss das Quartal mit 131,17 Yen. Der Durchschnittskurs betrug 122,04 Yen (Vorjahresquartal: 157,65 Yen). Unsere Produkte sind damit sowohl im Dollar-Raum als auch im asiatischen Raum wieder preisgünstiger und wettbewerbsfähiger geworden.
Quellen:Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW),Berlin; ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, München;
Institut für Weltwirtschaft (IFW), Kiel