Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war auch im dritten Quartal 2011 auf Wachstum ausgerichtet. Dies gilt insbesondere für Asien. Die stärksten Impulse kamen aus China. In Japan erholt sich die Wirtschaft langsam von den Folgen der Naturkatastrophe. In den USA schwächt sich die Belebung ab. In Europa verläuft die Konjunktur verhalten. Deutschland wuchs im europäischen Vergleich überdurchschnittlich. Nach vorläufigen Berechnungen des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) stieg das Bruttoinlandsprodukt um 0,4% gegenüber dem Vorquartal. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kann durch die weltweite Schuldenkrise beinträchtigt werden.

Für das internationale Geschäft von GILDEMEISTER sind der US-Dollar, der chinesische Renminbi und der japanische Yen von besonderer Bedeutung. Im dritten Quartal entwickelten sich die Devisenkurse der für uns wichtigen Währungen wie folgt: Der Mittelwert des Euro gegenüber dem US-Dollar lag bei 0,71 Euro (Vorquartal: 0,69 Euro). Gegenüber dem chinesischen Renminbi lag der Euro bei 9,07 Renminbi (Vorquartal: 9,35 Renminbi). Der Mittelwert des Euro gegenüber dem Yen lag bei 109,77 Yen (Vorquartal: 117,41 Yen). Damit gewannen der US-Dollar, der Renminbi sowie der japanische Yen gegenüber dem Euro an Wert. Der US-Dollar gewann rund 1,9%, der Renminbi rund 3,2% und der japanische Yen rund 7%. Dies führt zu einem Vorteil unserer Produkte in China, in den USA und in den dollarabhängigen Märkten.

Quellen:
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, München
Institut für Weltwirtschaft (Ifw), Kiel

 

Grafik: Devisenkursentwicklung Euro zum US-Dollar, Yen und Renminbi