Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war im ersten Quartal 2010 leicht aufwärts gerichtet. Das betraf vor allem Asien: Von China ging wie auch in den letzten Jahren die größte Dynamik aus. Die japanische Wirtschaft verzeichnete ebenfalls Belebungstendenzen. Der Konjunkturtrend in Europa und auch in Deutschland zeigte tendenziell nach oben. Nach vorläufigen Berechnungen des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) nahm das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% gegenüber dem Vorquartal zu.
Für das internationale Geschäft von GILDEMEISTER sind der US-Dollar, der chinesische Renminbi und der japanische Yen von besonderer Bedeutung. Die schwache Entwicklung des Euro prägte im ersten Quartal 2010 die Devisenkurse der für uns wichtigen Währungen. Der US-Dollar lag gegenüber dem Euro bei 0,72 Euro (Vorjahresquartal: 0,77 Euro). Gegenüber dem chinesischen Renminbi lag der Euro bei 9,44 Renminbi (Vorjahresquartal: 8,91 Renminbi). Der chinesische Renminbi gewann im Vergleich zum Euro ebenfalls an Wert. Am 31. März lag der Wechselkurs bei 9,20 Renminbi. Die japanische Währung startete mit 133,62 Yen und schloss das Quartal mit 125,93 Yen. Damit verlor der Euro gegenüber diesen Währungen an Wert: Dies bedeutet einen Margengewinn für unsere Produkte von rund 6,3% beim Dollar und Renminbi sowie von 5,8% beim Yen. Unsere Produkte sind damit sowohl im Dollar-Raum als auch im asiatischen Raum preisgünstiger und wettbewerbsfähiger geworden.
Quellen: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Berlin; ifo-Institut für Wirtschaftsforschung, München
Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel
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