Asset Backed Securities (ABS) wandeln bisher nicht liquide Vermögensgegenstände in handelbare Wertpapiere um. Bestimmte Finanzaktiva werden dabei von einem Forderungspool angekauft. Dieser refinanziert sich am Kapitalmarkt über die Begebung von Wertpapieren.
Die Veränderung liquider Mittel in einer Berichtsperiode.
Eine verantwortliche, auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle.
Zusatz- oder Nebenvereinbarungen in Kreditverträgen. Der Kreditnehmer verpflichtet sich bestimmte Kennzahlen einzuhalten. Bei Nichteinhaltung der Vereinbarungen kann es zur Vertragskündigung kommen.
Die Directors and Officers-Versicherung sichert das Haftungsrisiko der Vorstände, Aufsichtsräte und Geschäftsführer ab.
Vertragliche Verpflichtungen, deren Wert von den Kursen oder Preisen eines Basisojektes abhängen. Man unterscheidet zwischen Optionen, Swaps und Termingeschäfte.
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation).
Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Dritten.
Bezeichnet die freien, dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Mittel, die sich aus dem Saldo des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus der Investitionstätigkeit ergeben. Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen bleiben hierbei unberücksichtigt.
Anteil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet.
Prozentuales Verhältnis von Nettofinanzschulden zum bilanziellen Eigenkapital vor Minderheitenanteilen.
Teil des Kaufpreises, der den Wert der zu Teilwerten ermittelten Vermögensgegenstände übersteigt.
International Financial Reporting Standards. International geltende Rechnungslegungsstandards zur Gewährleistung der internationalen Vergleichbarkeit der Konzernabschlüsse und zur Erfüllung der Informationserwartungen von Investoren und anderer Abschlussadressaten durch höhere Transparenzgebung. Die einzelnen Paragraphen der IFRS nennen sich IAS (International Accounting Standards) bzw. IFRS (International Financial Reporting Standards).
Betrachtung der Liquiditätsentwicklung / Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte.
Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf nach Handels- und Steuerbilanz ausgewiesenen Ergebnissen mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem handelsrechtlichen Ergebnis auszuweisen.
Anteil der im Lande der Produktionsstätte (im Gegensatz zu den eingeführten Komponenten) bezogenen Waren am Wert eines Erzeugnisses.
Langfristige, variable Vergütungskomponente für Vorstände und Aufsichtsräte. Die Ausgestaltung ist erfolgsabhängig und basiert für Vorstand und Aufsichtsrat auf unterschiedlichen Parametern (Long Term Incentive).
Darunter versteht man den Marktpreis eines börsennotierten Unternehmens. Er errechnet sich aus dem Kurswert der Aktie multipliziert mit der Aktiensumme.
Zusammenschluss zweier oder mehrerer bis dahin rechtlich und wirtschaftlich selbstständiges Unternehmen, wobei mindestens ein Unternehmen seine rechtliche Selbstständigkeit verliert.
Form der Risikoabsicherung, bei der man sich Schwankungen im Wechselkurs entzieht, indem in lokaler Währung eingekauft bzw. verkauft wird.
Verhältnis EBIT zur Summe aus Eigenkapital, Rückstellungen und der Nettoverschuldung (Return on capital employed).
Form der langfristigen Fremdfinanzierung. Dem Kreditnehmer wird ein Darlehen von Kreditgebern gewährt, welches durch ein Schuldschein bestätigt wird. Der Schuldschein beurkundet, dass eine Schuld besteht.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren mit Nachaltigkeitsbezug (Sustainable Development Key Performance Indicators).
Absicherung der Zins- und / oder Währungsrisiken von einzelnen oder mehreren Grundgeschäften; die Absicherung kann durch derivative Finanzinstrumente erfolgen.
Kurzfristige, variable Vergütungskomponente für Vorstände und Aufsichtsräte. Die Ausgestaltung ist erfolgsabhängig und basiert für Vorstand und Aufsichtsrat auf unterschiedlichen Parametern (Short Term Incentive).
Derivatives Finanzinstrument zur Absicherung von Risiken. Eine Form des Swaps ist der Zinsswap, bei dem zwei Vertragspateien vereinbaren, Zinszahlungen auszutauschen. Meist wird ein fixer Zins mit einem variablen Zins getauscht.
Von mehreren Banken (Konsortium) gewährter Kredit, dessen Gesamtrisiko (z.B. aus Bonität, Kapitalbindung) auf die Kreditinstitute verteilt und bei dem die für einzelne Banken zulässige Kredithöhe nicht überschritten wird.
Von mehreren Banken (Konsortium) gewährter Kredit, dessen Gesamtrisiko (z.B. aus Bonität, Kapitalbindung) auf die Kreditinstitute verteilt und bei dem die für einzelne Banken zulässige Kredithöhe nicht überschritten wird.
Von einem Unternehmen begebene Schuldverschreibung mit fester Laufzeit sowie meist fester Verzinsung regelmäßig mit dem Ziel der Beschaffung langfristigen Fremdkapitals in größerem Volumen am in- und ausländischen Kapitalmarkt.
Der WACC (Weighted Average Cost of Capital) wird als gewichteter Durchschnitt der Eigen- und Fremdkapitalkosten ermittelt. Die Eigenkapitalkosten werden zunächst nach Steuern ermittelt. Dazu haben wir für 2009 einen risikofreien Zinssatz von 3,9%, eine Marktrisikoprämie von 5,0% und einen beta-Faktor von 1,0 verwendet. Der Fremdkapitalkostensatz betrug 4,1% nach Steuern. Die Steuerquote in der angewandten Vorsteuerbetrachtung wurde pauschaliert mit 28,8% angesetzt. Die Relation Eigenkapital / Fremdkapital (zum Buchwert) verhält sich 33:67.
Die Wertschöpfungsrechnung stellt die Differenz dar zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und dem wertmäßigen Verbrauch der bezogenen Produkte und Leistungen. Mit der Verteilungsrechnung werden die Anteile der am Wertschöpfungsprozess Beteiligten – Mitarbeiter, Unternehmen, Darlehensgeber, Aktionäre / Gesellschafter und die Öffentliche Hand – ausgewiesen.
Diese Materialien weisen besondere Eigenschaften auf, wie beispielsweise Verschleißfestigkeit, Beständigkeit gegen Hitze oder Chemikalien, die sie für zahlreiche Anwendungen prädestinieren. Zu ihrer wirtschaftlichen Bearbeitung sind in der Regel jedoch besondere Verfahren wie die Ultrasonic- oder Lasertechnologie erforderlich. Dazu zählen technische Keramiken (Zirkonoxid, Siliziumcarbit, Aluminiumoxid), Glas (Quarzglas, Zerodur, Macor), Verbundstoffe (Kohle- oder Mineralfaserverbundstoffe), Hartmetall, gehärtete Stähle (Härte > 53/54 hrc) oder Edelsteine wie Rubin oder Saphir.
coSupply® steht für den umfassenden, partnerschaftlichen Ansatz zur Gestaltung leistungsstarker Lieferpartnerschaften bei GILDEMEISTER, der durch die drei Dimensionen „communication“, „cooperation“ und „competence“ charakterisiert ist und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit („competitiveness“) verfolgt.
Diese Trainingsmethode dient der gleichmäßigen Verbesserung der Montagefertigkeiten unserer Mitarbeiter an verschiedenen Maschinentypen. Durch schrittweise Erweiterung der Fähigkeiten innerhalb der Montagekette und Maschinenübergreifend schafft sie eine maximale Einsatzflexibilität.
Die Produktlinie CTX bietet ein abgestuftes Programm von CNC-Universal-Drehmaschinen mit innovativem, umfangreichem Optionenbaukasten für ein breit gefächertes Aufgabenspektrum.
Die Produktlinie DMC H beinhaltet Horizontal-Bearbeitungszentren mit einer hohen Dynamik und Genauigkeit für ein breit gefächertes Einsatzgebiet von der schnellen Serienfertigung bis zur schweren Zerspanung bei gleichzeitig höchster Präzision.
Die DMC U / FD-Baureihe bietet universelle CNC- Bearbeitungszentren mit Palettenwechselsystem für die 5-Seiten / 5-Achs-Bearbeitung in der vollautomatischen Serienfertigung komplexer Teile.
Die Produktlinie DMC V bietet vertikale Bearbeitungszentren mit einer hohen Dynamik und Genauigkeit für hohe Ansprüche im Werkzeug- und Formenbau sowie für die Klein- und Mittelserienfertigung.
Die Produktlinie DMF bietet Fahrständermaschinen mit großen Bearbeitungsräumen, effektiver Pendelbearbeitung in zwei getrennten Arbeitsräumen, hoher Zerspanleistung, Dynamik und Genauigkeit mit einer hohen Verfahrweggeschwindigkeit des Fahrständers.
Die Produktlinie bietet mit einem gut ausgebauten Programm von CNC-Universal-Fräsmaschinen zur 5-Seiten-Bearbeitung den Einstieg in das moderne Fräsen.
Die Maschinen der ECOLINE bieten einen preiswerten, aber technologisch hochwertigen Einstieg in das CNC-gesteuerte Drehen oder Fräsen. Die Universal-Dreh- und Fräsmaschinen zeichnen sich neben dem geringen Anschaffungspreis durch Wirtschaftlichkeit und Flexibilität aus und zielen vor allem für die Märkte in Asien, Amerika und Osteuropa.
Das Marktsegment der Einstiegsmaschinen wird im Dreh- und Fräsbereich insbesondere durch präzise arbeitende und robuste Werkzeugmaschinen für Klein- und Mittelserien abgedeckt, die sich durch Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und geringen Anschaffungspreis auszeichnen.
Standard-Anwendungssoftware für das Enterprise Resource Planning (z.B. SAP / R3, BaaN); ihre Verwendung ist für vielfältige Organisationsbedingungen und Geschäftsprozesse in unterschiedlichen Branchen und Unternehmen vorgesehen und adaptierbar. Sie unterstützt durchgängig die Abläufe beispielsweise in der Material- und Warenwirtschaft oder dem Finanzbereich.
Die Produktlinie GMC / GM umfasst CNC-Mehrspindel-Drehzentren und Mehrspindel-Drehautomaten. Die GMC-Maschinen bieten modernste Steuerungstechnik mit 3D-Programmierung sowie integrierte Spindelmotoren und können für höchste Dynamik und Präzision wahlweise mit Linearantrieben in den X-Achsen ausgerüstet werden.
Lasern ist ein Abtragverfahren, bei dem durch einen gebündelten Lichtstrahl mit hoher Energie sowohl metallische als auch schwer zerspanbare Werkstoffe, wie Hochleistungskeramik, Silizium oder Hartmetall bearbeitet werden. Dabei können filigrane Konturen und feinste Kavitäten erzeugt und Laserfeinschneide- oder -feinbohrbearbeitungen im 2D- und 3D-Bereich durchgeführt werden.
Die Maschinen der Lasertec-Baureihe bieten hochwertige, schnelle und wirtschaftliche Möglichkeiten zur hoch präzisen Bearbeitung filigraner Werkstücke und feinster Kavitäten, auch aus schwer zerspanbaren Werkstoffen. Das modulare Konzept der Reihe lässt vielfältige Anwendungen zum 3D-Laserabtragen, Laser-Feinschneiden und -bohren sowie die kombinierte Fertigung mit Hochgeschwindigkeits-Fräsbearbeitung zu.
Die Produktlinie NEF bietet mit bedienerfreundlichen CNC-Universal-Drehmaschinen den preisgünstigen Einstieg in die moderne Drehtechnologie. Die Maschinen sind universell ausgelegt für die Einzelteil- und Kleinserienfertigung.
PULL steht für Produktions- und Logistik-Leistung und ist seit Juni 1998 das GILDEMEISTER-Produktionssystem. Es kombiniert in Anlehnung an Vorbilder der Automobilindustrie (Toyota Produktions-System, TPS) verschiedene Bausteine und Einzelmaßnahmen mit dem Ziel, in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess die Effizienz der Produktion sowie der produktionsnahen Bereiche wie Disposition, Wareneingang und Lager zu steigern.
Das GILDEMEISTER-Wertschöpfungssystem PULLplus ist die Weiterentwicklung des Produktionssystems PULL und kombiniert die Idee der Verschwendungsminimierung mit einer wertschöpfungsorientierten Sichtweise auf alle Unternehmensbereiche. Die Ausrichtung an Best-Practice-Methoden erfolgt in einem kontinuierlichen Prozess der Verbesserung.
Die Produktlinie Ultrasonic besteht aus Maschinen zur Ultraschall unterstützten wirtschaftlichen Bearbeitung von Advanced Materials wie Keramik, Glas, Silizium, Verbundstoffe, Hartmetall, gehärtete Stähle, Saphir oder Perlmutt. Ultraschallerregte Arbeitsspindeln überlagern dabei das herkömmliche Bearbeitungsverfahren (zum Beispiel Fräsen) mit einer hochfrequenten, oszillatorischen Bewegung. Im Vergleich zu konven- tionellen Verfahren bietet dieses Konzept eine bis zu fünffach höhere Produktivität, längere Werkzeugstandzeiten und gleichzeitig bessere Oberflächengüten sowie eine wesentlich höhere Flexibilität bei den bearbeitbaren Werkstückgeometrien.
Workflows sind organisationsweite arbeitsteilige Prozesse, in denen die anfallenden Tätigkeiten von Personen bzw. Software-Systemen koordiniert werden.